Stat Control: 25 Jahre Einsatz für schlanke Inventuren

Stat Control 25 Jahre Einsatz
Stichproben statt Vollaufnahme: Diese Inventurvereinfachung ermöglichen die Softwarelösungen von Stat Control seit 25 Jahren. Quelle: Stat Control GmbH


Hamburg, 20. April 2016 |
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Die auf statistische Verfahren für Inventuren und Bestandskontrollen spezialisierte Stat Control GmbH blickt in diesem Jahr auf ihr 25jähriges Bestehen zurück und hat ihre Softwarelösungen gründlich überarbeitet. So lassen sich mit dem Sequenzialtest Staseq in Verbindung mit dem Risikoanalyse-Tool StarWaRP nun auch artikelbezogenene unterjährige Bestandskontrollen durchführen. Damit wird die Stichprobeninventur um eine Absicherung der Bestandsqualität ergänzt.

 

“Der Sequenzialtest mit Staseq eignet sich besonders gut für Bestandskontrollen, weil hier die Stichprobenauswahl nach der Gleichverteilung erfolgt. Damit hat jede Lagerposition der Grundgesamtheit die gleiche Chance zur Ziehung”, erläutert Jörg Ökonomou, geschäftsführender Gesellschafter der Stat Control. Dies entspricht der Regel, dass die Kritikalität von Beständen nicht grundsätzlich wertorientiert ist. So lässt sich beispielsweise auf Basis einer risikobasierten ABC-Analyse mit StarWaRP die Prüfintensität stärker auf kritische Bestände fokussieren.

Gegründet wurde die Stat Control GmbH 1991 als Spin-Off von PriceWaterhouse, heute PwC. Dort wurden bereits in den 80er-Jahren Stichprobeninventursysteme entwickelt, die auf Basis der gesetzlichen Vorgaben und den Anforderungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IdW) eine Vollinventur ersetzen. Mit diesem Verfahren lässt sich der Inventuraufwand bei deutlich sinkender Fehlerquote um etwa 95 Prozent senken.

Mit dem Einsatz der Systeme in den Unternehmen wurde schnell deutlich, dass die Anforderungen an die Pflege der Systeme und die Betreuung der Kunden nicht zur Kernaufgabe von Wirtschaftsprüfern passte. So übernahm Stat Control im Jahr 1991 Systeme und Kunden, von denen heute noch einige von Stat Control betreut werden.

Zu den Kunden der ersten Stunde zählt die Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei GmbH mit Sitz in Bochum, die im Konzern neben dem Hochrechnungsverfahren Stasam auch den Sequenzialtest Staseq einsetzt. Vor wenigen Monaten wurde auch im Tochterunternehmen Eickhoff Wind Power GmbH die Stichprobeninventur eingeführt. “Wir haben uns wieder für eine Lösung von Stat Control entschieden, zumal uns neben der Software auch der schnelle und kompetente Service überzeugt”, erklärt der stellvertretende Leiter Datenverarbeitung und Organisation Klaus Jockel. Bei Eickhoff sind Stasam und Staseq an das Warenwirtschaftssystem Infor ERP LN angeschlossen und die Inventurphasen laufen seit vielen Jahren völlig problemlos. “Wenn wir in selten Fällen mal eine Frage an Stat Control haben, wird uns immer umgehend geholfen”, bestätigt Martin Send, der seitens Eickhoff die Stichprobeninventursysteme betreut.

Seit 1991 hat Stat Control die Systeme ständig weiterentwickelt und regelmäßig neu testiert – dies geschah zuletzt im Jahr 2015. Zu den Inventursystemen wurden Erweiterungen für unterjährige Bestandskontrolle entwickelt, die eine ständige und zuverlässige Überwachung der Bestandssicherheit erlauben. Unterjährige Bestandskontrollen sind wichtig, um die Prozesse abzusichern. Das Bestreben nach Bestandsoptimierung beziehungsweise ein Absenken der Sicherheitsbestände erfordert ein intensives Überwachen der Bestände. “Hier sind unsere Systeme sehr geeignet, um dies mit geringem Aufwand zu leisten,“ erklärt Ökonomou und ergänzt: „Wir setzen hier auf die gleichen statistischen Verfahren wie bei den Inventuren, allerdings ist das Ziel nicht der Nachweis des Umlaufvermögens, sondern die Fokussierung auf Kritikalität”. Dazu habe man ein System entwickelt, mit dem sich für alle Artikel im Bestand eine Risiko-Kennziffer ermitteln lässt. Artikel mit hohen Risikokennziffern können so identifiziert und intensiver überwacht werden.

Stat Control hat sich seit der Gründung ausschließlich auf statistische Verfahren für Inventuren und Bestandskontrollen spezialisiert. „Das Thema Stichprobeninventur verlangt sehr genaue Kenntnis über zulässige Verfahren und Möglichkeiten der organisatorischen Einbindung”, betont Ökonomou.

Ursprünglich waren die Anwender vorzugsweise große Industrieunternehmen. In den 80er- und 90er-Jahren haben jedoch erst wenige Unternehmen die Anforderungen für Stichprobeninventuren erfüllt: Hohe Bestandssicherheit und eine IT-gestützte Bestandverwaltung. Erst nach und nach hatten auch mittlere Unternehmen die Chance zur Ablösung der Vollinventur durch Stichprobenverfahren. Heute werden nahezu alle Lager elektronisch mit ausgereiften Systemen verwaltet. Feste Lagerplätze wurden häufig durch die chaotische Einlagerung ersetzt. Nur das IT-System kennt noch die exakten Bestände und Lagerorte. Mit der Stichprobeninventur wird nachgewiesen, dass die geführten Bestände im System mit dem tatsächlichen Warenbestand übereinstimmen – die Vollzählung entfällt.

Mittlerweile hat sich diese Inventurform in allen Bereichen durchgesetzt. In den letzten Jahren konnte Stat Control auch führende Handelsunternehmen, Logistikdienstleister und auch Versorger von dieser Inventurform überzeugen – keiner von ihnen möchte zur Vollinventur zurück.

 

 

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